Wollball





Das Richtige
fühlt sich leicht an



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ChristianeT:
Hallo Heike,10 kg hast du schon verloren, und
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Claudia:
Toll, so eine Puppe. Meine heißt Gundi und is
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Andrea:
Huhu Heike,Meine heißt Else!ist nicht größenv
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Bea:
Hallo Heike,herzlichen Glückwunsch zur Gewich
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Dörte:
Huhu Heike,ich gratuliere Dir zu dieser tolle
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Spinnen mit der Handspindel

Der Zwirnball

Auch beim Spinnen zeigt sich: Wenn man gutes Material und Handwerkszeug hat, erhält man auch ein gutes Ergebnis.

Ich habe mit meiner schönen Kreuzspindel eine weitere Wolle aus meiner Tüte mit Faserproben versponnen. Und zwar Blue Faced Leicester weiß.

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Und siehe da - ich habe einen schönen, dünnen und fast gleichmässigen Faden produziert.
Ich hatte die Fasern geteilt und dann 2 kleine Knäuelchen hergestellt. Diese beiden Fäden habe ich dann zusammen über einen Tennisball aufgewickelt.

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Darauf bin ich aber nicht selber gekommen.

Ich bin ein großer Fan vom podcast der Distelfliege. Und sie hat in einer ihrer Folgen der urbanen Sinnstube von diesen Zwirnbällen erzählt.

Dieser Ball hat den Vorteil, daß die beiden Fäden schonmal passend und glatt nebeneinander liegen und man dann ohne Getüddel verzwirnen kann.
Ausserdem hat man die Spindel wieder frei.

Überhaupt muß ich diesen podcast unbedingt mal empfehlen. Ziska erzählt nicht nur über das Stricken und Spinnen sondern sie berichtet auch über andere Themen die sie gerade beschäftigen.
Ich habe dort schon viel Interessantes gehört und ich mag auch die Stimme und die Erzählweise von Ziska sehr.

Ich habe dann mein Garn verzwirnt und einen hübschen, kleinen, weichen Ministrang erhalten:

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Und nun fühle ich mich bereit für meinen ersten handgefärbten Kammzug!! Und hier ist er:

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Traumschön, oder?
Das ist Kammzug Lincoln aus dem shop Rad der Zeit auf Dawanda.

Ich bin aber noch nicht angefangen diese Faser zu verspinnen. Ich habe gerade wieder starke Schmerzen im Rücken und in der Schulter. Stricken geht, aber Spinnen nur kurz.

Heike 13.11.2012, 11.40 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Jetzt weiß ich wie das ist!

Manchmal lese ich darüber, daß zuviel Wolle im Hause die Menschen nervös macht.
Bisher konnte ich das nicht nachvollziehen. Ich liebe meinen stash und fühle mich sehr wohl damit - ein zu wenig an Wolle würde mich eher nervös machen als ein zuviel - wobei: wann hat man zuviel??

Aber nun kenne ich dieses Gefühl!

Nach meinen ersten Spindelversuchen mit Probierfasern fühlte ich mich nun bereit für ein Projekt - mir schwebte sowas vor wie Projektbeutel, Tuch, Schal oder Wärmflaschenüberzug. Die Faser sollte farbig sein und das Garn wollte ich auf der Handspindel spinnen....

Soweit der Plan und nach einiger Internet-Recherche bin ich auf den shop der Lebensgemeinschaft Sassen gelandet.
Dort wird 1kg Regenbogenkammzug für 16,00 Euro angeboten. Prima! Preiswert genug um noch zu üben, aber schön genug um etwas daraus zu stricken!
An die wunderbaren handgefärbten Kammzüge traue ich mich noch nicht ran. Zu groß sind die Bedenken sie zu versauen.

Und dann kam meine Wolle hier an - ein riesengroßes Paket. Sooo viel sind 1 kg Fasern?? "Schock" - man beachte die 1,5l Wasserflasche als Größenvergleich:



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Und ausserdem lagen die Fasern nicht so schön nebeneinander wie bei meinem Eiderwolle- Übungskammzug, sondern sie machten so kleine Knubbelchen


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Ich habe mir dann eine kleine Menge der Fasern abgzupft und versponnen. Okay - das war nun gerade die unattraktivste Farbmischung: Schaffarbe mit Orange - sieht aus wie Schaf ganz hinten....

Ich habe es tapfer versponnen obwohl mir die Handgelenke weh getan haben und dann habe ich die Wolle gewaschen, getrocknet und verstrickt:


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Nein - wir werden keine Freunde die Wolle und ich!

Obwohl das Gestrick schon deutlich gleichmässiger und ausgeglichener aussieht wie die vergangenen Proben.

Und dann kam diese unbekannte Gefühl: Das macht mich fertig! Die Menge der Wolle überfordert mich und macht mich nervös! Das muss weg!!!!
Kein schönes Gefühl - ganz und garnicht!

Inzwischen habe ich erfahren, daß das eigentlich garkein richtiger Kammzug ist, sondern sog. Kardenband.
Und inzwischen habe ich über ravelry jemanden gefunden, der die Wolle gerne haben wollte und nun ist sie weg - puh! Gott sei Dank!

Heike 19.10.2012, 17.21 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Ein Schaf

Ich habe nun schon länger darüber nachgedacht was ich mit meinen 25g-Strängen selbstgesponnener Wolle anfange.

Nun kam die Erleuchtung: Ich stricke ein kleines Schaf - was liegt näher?
Das Muster habe ich bei ravelry gefunden und schon konnte es losgehen....hier ist mein Schaf:

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nunja - so richtig schafig sieht es irgendwie nicht aus.

Ich habe fast 25g selbstgesponnene Falklandwolle 2-fach verzwirnt mit Nadelstärke 4,0mm verstrickt.


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Ein Strang ist nun verarbeitet - da stellt sich aber nun die nächste Frage: was mache ich mit so einem Schaf???

Heike 14.10.2012, 09.32 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Neue Spindeln

Ich habe schon länger nichts über meine Handspindeleiversuche berichtet und das lag daran, daß ich gerne eine schönere und leichtere Spindel ausprobieren wollte als meine klobige und 78g schwere Anfängerspindel.

Da man ja nun nicht einfach in den nächsten Laden spazieren kann um eine Spindel zu kaufen, habe ich mich etwas umgesehen und mir dann bei Mathias Paulitz eine Kreuz- und eine Topspindel bestellt.

Die Lieferung hat ein bisschen gedauert - aber nun sind sie da:

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Die Topspindel habe ich gleich einmal ausprobiert. Sie ist sehr leicht, filigran und der Wirtel befindet sich am oberen Ende - das ist jetzt erstmal gewöhnungsbedürftig und da muß ich mich noch mal länger mit befassen....

Die Kreuzspindel wiegt 44g und die war sofort meins! Sie dreht sich wunderbar, fühlt sich schön an und mir gefällt, daß sie keinen Metallhaken hat. Und mir gefällt besonders, daß man das Garn sofort um das Kreuz wickelt und ein Knäuel erhält.

Meine ersten Spinnversuche sind ganz gut gelungen - wie ich finde.

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Und einfach das Kreuz mit der Wolle vom Stab abziehen...


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... dann die Stäbchen rausziehen und fertig!

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Das macht Spaß! Und es kann sofort weitergehen...

Heike 30.09.2012, 14.16 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Jetzt gibt es eine kleine Spinnpause

aber vorher zeige ich Euch noch, was ich bisher fertig bekommen habe.

Das nächste Päckchen, das ich blind aus meiner Tüte mit Faserproben gezogen habe, war Merino weiß und eine richtige kleine, weiße Wollwolke.

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Das Verspinnen mit meiner schweren Spindel war schon schwieriger und der Faden ist mir oft gerissen.
Da konnte ich gleich Anspinnen üben und manchmal habe ich allerdings auch die Spindel wie einen Kreisel auf dem Fliesenboden drehen lassen, damit nicht das ganze Gewicht an dem Faden hängt.

Nun habe ich mir eine leichte Kopfspindel bestellt und bin mal gespannt, wie ich damit zurecht komme. Das wird wohl etwas dauern bis sie hier ist und bis dahin mache ich jetzt eine Spinnpause.

An dieser Stelle vielen Dank für Eure Kommentare und mails zu meinen Spinnereien. Es hat mir sehr gut gefallen, wieviel Begeisterung Ihr für das Spinnen habt und das auch rüberbringt!

Nun hatte ich ja 2 Knäuele á 25g Faden: Die Falkland und die Merino.
Jedes der Knäuele habe ich halbiert und dann verzwirnen geübt.
Jetzt besitze ich 2 kleine Stränge selbst produzierter Wolle:


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Beide Stränglein sind nun auch gewaschen und getrocknet - selten hat mich so wenig Wolle so froh gemacht!!

Oben die Merino - etwas locker verzwirnt wie ich finde und deshalb habe ich mich bemüht, die Falkland etwas stärker zu drehen. Das richtige Maß muß ich mir wohl noch erarbeiten.
Und mein Faden dürfte durchaus noch dünner und gleichmässiger werden.

Heike 31.08.2012, 14.05 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Ich kann es nicht lassen

Ich habe noch ein wenig weiter mit meiner Spindel gesponnen weil ich unbedingt einmal ausprobieren wollte das Garn zu verzwirnen.
Das hat für´s erste Mal auch ganz gut geklappt und ich habe die Wolle auch sofort mal verstrickt. Mit Nadelstärke 4,0mm übrigens.

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Gewaschen habe ich die Wolle vorher nicht - ich war dazu zu ungeduldig.

Ich hatte mir noch ein Schnupperpaket Tierische Fasern mitbestellt. Man bekommt dann 6 verschiedene Fasern - jeweils so ca. 25g.
Richtig toll zum befühlen, vergleichen und ausprobieren. Jede Sorte einzeln verpackt in einem Tütchen mit Etikett. Toll, daß sich jemand so eine Arbeit macht und dafür finde ich den Preis echt gering.

Ich habe dann, ohne zu gucken, in den Beutel gegriffen und ein Päckchen gezogen. Es war die Falklandwolle. Und die habe ich nun versponnen.


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Das Material hat mich allerdings nicht so gut gefallen. Ich empfand die Wolle wattig und filzig.

So - jetzt muß ich mich echt zurückhalten. Irgendwie mag mein Handgelenk dies neue oder zusätzliche Bewegung nicht besonders und muckt rum. Das kann ich nun garnicht gebrauchen.....

Übrigens schaue ich mich gerade nach einer schöneren, nicht so klobigen und schweren Spindel um. Hat da jemand einen guten Tipp??
Die Spindeln von Matthias Paulitz finde ich verlockend und in USA gibt es ja Unglaubliches - auf der Seite könnt Ihr mal stöbern und staunen....

Heike 27.08.2012, 10.52 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Irgendwann spinnen Alle mal!!

An diesem heißen Wochenende mit 37° konnte man sich so wunderbar mit irgendwelchem Tüddelkram beschäftigen - ohne schlechtes Gewissen. Bei so einem Wetter macht man schließlich garnix ausser rumhängen...

Irgenwann treffe ich immer wieder auf blogs wo von Spinnereien berichtet wird.  Ich frage mich immer, warum diese Tätigkeit so interessant ist. Schließlich gibt es so wunderbare "fertige" Garne. Warum also spinnen und dann sogar noch mit einer Handspindel??

Irgendwas muß dran sein. ich stricke ja auch Pullover und Socken, obwohl die Geschäfte voll sind mit dem Zeug.

Und da Versuch bekanntlich kluch macht, habe ich mir eine einfache, preiswerte Handspindel + 300g Eiderwolle bestellt. Bis zur Lieferung habe ich mir dann bei youtube jede Menge Spinnvideos reingezogen.
Viele hilfreiche Infos habe ich von Chantimanou bekommen, die auch prima Videos dazu gedreht hat.


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Und so konnte ich auch schon recht schnell diese schwangeren Regenwürmer produzieren.

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Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie denn wohl eigentlich ein Eiderschaf aussieht - hatte ich bisher noch nie gehört.

Es gibt gar keine Rasse namens Eiderschaf. Die Wolle stammt von Schafen, die  zwecks Fleischgewinnung in Norddeutschland (in der Gegend rund um die Eider) gehalten werden und dort oft auf den Deichen rumlaufen - daher sagt man auch Deischschafe dazu.

Nunja, die Wolle soll sich gut zum Üben eignen, ist schön und preiswert.

Es hat mich dann mächtig in den Fingern gejuckt, meinen hergestellten Faden auch zu verstricken. An meinem Strickstück kann man auch wunderbar meine "Spinnentwicklung" sehen.
Dies sind die ersten Versuche:

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Jetzt konnte ich schon dünner....


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Und hier konnte ich schon ganz dünn:

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Ob das was für mich ist weiß ich noch nicht - ich denke eher nicht. Dazu gibt es einfach zu viel schöne Industriewolle.
Aber war ja mal nett, das auszuprobieren.....

Heike 21.08.2012, 14.15 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

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