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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Great Münster Aran Afghan
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 24/2006
Was machen Eure Männer in der Zeit, in der Ihr strickt? Haben die auch ein Hobby?
GöGa ist in der Woche meistens nicht da - er arbeitet im Aussendienst. Da stricke ich dann alleine so vor mich hin.
Am Wochenende sitzt er dann mit seinem Laptop auf seinem Sofa und guckt und tippt, murmelt, flucht, grinst, seufzt oder patscht sich mit der Hand vor die Stirn......
Das hält der stundenlang durch - komisch diese Männer *schmunzel*
Heike 13.06.2006, 09.20 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 21/2006
Stricken als Therapie?! Kannst Du Dir das vorstellen? Erinnerst Du Dich an eine Situation, in der Dir das "Stricken" geholfen hat?
Eigentlich ist es schon etwas spät für die Beantwortung dieser Frage, aber ich möchte sie gerne beantworten. Diese Frage hat viele Erinnerungen wachgerufen.
Ja - stricken ist für mich eindeutig Therapie. Die letzten Jahre waren nicht immer so rosig und ich glaube, wenn ich dieses Hobby nicht gehabt hätte wäre ich irre geworden.
Ich habe meine Arbeit nach 14 Jahren verloren weil die Firma geschlossen hat und trotz aller Anstrengungen ist es mir nicht gelungen, eine neue Stelle zu finden. Ich habe nur Absagen erhalten und bin dann schliesslich bei Hartz IV gelandet.
Das war eine sehr schlimme Zeit und mir kommen jetzt noch die Tränen wenn ich daran denke. In dieser Zeit war das Stricken sehr wichtig für mich.
Ich habe Depressionen - manchmal ist es sehr schlimm und es geht nichts mehr (Betroffene werden wissen, was ich meine). Ich nehme Medikamente, die ich nicht wirklich gut vertrage.
Ausserdem habe ich oft Schmerzen im Rücken und in den Gelenken und immer wenn wenig geht - stricken geht meistens doch.
Da kann ich in Farben, Materialien und Mustern schwelgen. Ich kann abschalten und mich entspannen. Ich kann mich von Selbstmitleid und Zweifeln ablenken. Ich kann Dinge fertigen, die Andere nicht können. Ich kann Wartezeiten überbrücken und köperliches Unwohlsein fast vergessen. In schlaflosen Nächten kann ich stricken. Mir ist nie langweilig.
Ja - stricken ist eine sehr gute Therapie!
Heike 29.05.2006, 10.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 20/2006
Was habt ihr für Erfahrungen mit Woll-Online-Shops gemacht? Wie zuverlässig sind sie? Werden Lieferzusagen eingehalten? Wie gut sind sie erreichbar, wenn man Fragen hat oder es Probleme gibt?
Ich bin ein absoluter Fan von Woll-Online-Shops und habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil - oft bin ich überrascht, wie schnell geliefert wird. Fast immer gibt´s noch etwas Leckeres *mjam* dazu und der Service ist unübertroffen.
Retouren sind kein Problem und bisher waren die Shops immer sofort erreichbar. Die Auswahl ist gigantisch und die Preise meist günstiger als im heimischen Woll-Geschäft.
Hach ja, wenn es noch Fühl-Bildschirme gäbe und Porto abgeschafft würde, wäre es das Paradies...
Und weil es so schön zum Thema passt: Marianne hat ihren neuen Online-Shop eröffnet. Mit Eröffnungsangeboten! Und somit habe ich folgende Neuzugänge zu verzeichnen:

Bouretteseide in creme (geht leider auf dem Teppich etwas unter), Opal uni und bunte Ringel-Sockenwolle. Die rosafarbene Wolle habe ich schon zurückgeschickt, denn im Original ist die so komisch grau-rosa. Brrrrrr!!
Heike 16.05.2006, 09.21 | (0/0) Kommentare | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 19/2006
Was war bzw. ist Dein schlimmstes Strickdesaster?
Tja - größere und kleinere Desaster sind in meinen vielen Strickjahren immer mal wieder vorgekommen.
Das aktuellste Desaster war Eris. Erst das Muster bestellt und dazu noch, wie ich damals dachte, super edle Wolle: Rowan Wool Cotton.
Dann habe ich mich durch die 40-seitige englische Anleitung gequält und Eris auch fertiggestellt.
Leider ist die Wolle sowas von edel, dass der Pulli nach der ersten Wäschen wie ein Aufnehmer aussah.
Nun ist Eris in der Tonne gelandet.
Ich habe auch noch eine Frage an Euch. Ich wünsche mir dieses Buch !!

Es ist von Leslie Stanfield und leider nicht mehr lieferbar. Wenn es bei Euch so rumliegt - macht mir doch einfach ein Angebot!!
Heike 09.05.2006, 09.09 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 18/2006
Hand aufs Herz! Wie viel Wolle hast du gebunkert? Ab welchem Gewicht fangen für dich Reste an?!
Das wollt Ihr wohl gerne wissen - aber ich nicht!
Vor einem Jahr habe ich mal Inventur gemacht un da bin ich auf exakt 14,4kg gekommen. Ich war damals ein wenig geschockt und habe dann beschlossen, die Wollberge abzubauen und über Zu- und Abgänge Buch zu führen.
Komischer Weise ist es mir damit genauso ergangen wie mit einer Diät: Wenn ich mir etwas verbiete will ich genau DAS unbedingt haben. Und nun habe ich eben soviel Wolle wie ich habe und wenn ich eine Qualität oder Farbe nicht mehr will wird sie versteigert. Wenn ich etwas Günstiges und/oder Tolles sehe, wird es gebunkert. Eine Statistik führe ich nicht mehr.
Ich finde es auch sehr inspirierend einen gewissen Vorrat zu haben und einfach einmal Nachts oder am Wochenende losstricken zu können.
Ein Bild von meinem Vorrat habe ich Euch ja vor einiger Zeit einmal gezeigt.
Reste sind einfach immer das, was von einem Projekt übrig bleibt.
Heike 02.05.2006, 09.40 | (0/0) Kommentare | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 17/2006
Man on Needles - wie viele Männer kennt ihr, die stricken können? Oder wie viele Männer lesen hier unerkannt mit? Traut Euch!
Ich kenne nur meinen kleinen Neffen Richard (11) der Spaß am Handarbeiten hat. Angefangen hat er mit häkeln und sowas unterstütze ich als Patentante natürlich!
So hat er ersteinmal eine Riesentüte Wollreste bekommen. Dann hat er das Stricken in der Schule gelernt und meine Mutter hat ihn auch noch unterrichtet. Er findet stricken ist geil.
Muss wohl irgendwas mit Über-Kreuz-Vererbung zu tun haben....
Zu unserer Hochzeit saß das Kind häkelnder Weise zwischen den Hochzeitsgästen *schmunzel*
Heike 25.04.2006, 08.23 | (0/0) Kommentare | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 16/2006
Die Dienstagsfrage ausnahmsweise am Mittwoch:
Für welche Zielgruppe strickst Du am liebsten und warum?Ist es:
a) für die Familie
b) für Arbeitskollegen und Bekannte
c) für Basare, Tombolas, etc.
d) für Dich selbst.
Am liebsten stricke ich für mich. Aber nicht, weil ich so egoistisch bin. Vielmehr ist das Stricken etwas sehr Entspannendes und Wichtiges für mich. Ich schwelge in Material und Farben und kann tun und lassen was mir gefällt.
Sobald ich für jemand anderen stricke, verfalle ich in Stress. Aus meinem Hobby wird Arbeit. Ich mache mir Gedanken und Sorgen, ob es dem Empfänger gefällt, passt bzw. den Wünschen des Auftraggebers entspricht. Ich zweifel an meinen Fähigkeiten und setzt mich unter Druck - auch unter Zeitdruck.
Anders ist es wenn ich etwas stricke und Jemand ist dann schwer begeistert - dann verschenke ich das gerne. Natürlich nur an Menschen die ich mag. Das macht mir viel Spaß zu sehen, wie die sich dann freuen.
Heike 19.04.2006, 11.03 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 15/2006
Wann hast Du mit dem Stricken angefangen? Und warum?
Ich habe das Stricken von meiner Mutter gelernt. Wann genau das war, weiß ich nicht mehr, jedenfalls war ich da noch recht jung.
Angefangen habe ich nämlich mit Kleidung für Teddy! Dann erinnere ich mich noch an Kleidung für Barbie.
Ich habe mit dem Stricken angefangen weil meine Mutter immer gestrickt hat und ich bin ihr sehr dankbar für dieses tolle Hobby.
Mein erster selbstgemachter Pulli war glatt rechts gestrickt und aus wollweißer Wolle. Daran erinnere ich mich noch, und daran, dass Mami immer mal wieder drüberstricken musste weil meine Strickerei so stramm wurde, dass sich die Nadeln kaum noch weiterbewegen liessen.
Weiterhin erinnere ich mich daran, dass Mamilein, wenn sie einen Fehler entdeckt hatte, brutal die Nadeln aus meinem Werk gezogen hat und alles wieder aufgeribbelt hat. Darüber war ich immer stocksauer!
Heike 11.04.2006, 10.36 | (0/0) Kommentare | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 14/2006
Ganz oft muss ich bei der Hausarbeit ans Stricken denken. Ich lasse dann schon mal Fünfe gerade sein und setze mich aufs Sofa zum Stricken. Kommt das bei Euch vor? Oder ist Euch Eure Hausarbeit wichtiger?
Ich denke auch oft an mein Strickprojekt und dann mache ich einen Deal mit mir selbst. Z. B. beim Bügeln: nach 3 sorgfältig gebügelten Oberhemden gibt es 20 Minuten stricken.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Arbeit viel weniger anstrengend ist wenn ich sie in kleinere Abschnitte einteile. Wenn ich 10 Hemden nacheinander bügeln würde, wäre ich wahrscheinlich bedeutend genervter.
Aber eigentlich geht die Arbeit doch vor.
Heike 04.04.2006, 14.48 | (0/0) Kommentare | PL
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 13/2006
Wo ist Deine Schmerzgrenze bei den Wollpreisen? Was bist Du bereit für Rohmaterial zu bezahlen? Und wie sieht es bei den Preisen für Strickbücher aus - gibt es da auch eine Schmerzgrenze für Dich???
Meine Schmerzgrenzen sind wechselnd. Ich kann nicht mehr Geld ausgeben als ich habe und deshalb schaue ich immer Mal nach Sonderangeboten und fülle mein Lager auf. Diese Sonderangebote sollten dann unter 2,-- Euro/50g liegen. Es muss dann aber auch Markenwolle sein.
Die normale Schmerzgrenze liegt bei 6,00Euro/50g.
Wenn es dann aber etwas wirklich Besonderes sein soll wie z.B. die Wollmeise-Wolle oder anderes Edles, dann berechnet sich diese Schmerzgrenze aus a=vorhandene Geldmenge und b=must-have-Faktor.
Bei Strickbüchern sieht es ähnlich aus. Kommt eben immer drauf an...
Heike 28.03.2006, 09.17 | (0/0) Kommentare | PL


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