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Doofes Las Vegas

Man muss es auf jeden Fall einmal gesehen haben: Las Vegas, die grösste Stadt in Nevada. Bekannt durch die vielen Casinos, die attraktiven Hotels und die Hochzeitskapellen.
GöGa hat uns edelst untergebracht: Im Hotel Bellagio, Schauplatz des Filmes "Ocean´s Eleven".
Die Hotelanlage ist der Landschaft am Comer See nachempfunden - dort waren wir schon einmal bei unser Italien-Reise.
Wir bezogen ein Zimmer im 24. Stock mit einer phantastischen Aussicht auf die Wasserspiele
Die Wege im Hotel sind weit - wenn man vom Parkhaus aus durch die Hotelhalle bis zum Aufzug gewandert ist und dann vom Aufzug bis zum Zimmer, ist man schon das 1. Mal müde....
Obwohl es ein Luxushotel ist, geht es dort zu wie auf dem Bahnhof. In der Hotelhalle gibt es viele Schalter an denen die Menschen Schlange stehen um ein- bzw. auszuchecken.
Völkerwanderungen bewegen sich durch das Casino und die Hotelanlage
Trotz der hohen Preise hatte ich nicht das Gefühl etwas Besonderes zu erleben - anscheinend gönnt sich das fast jeder....
Vielleicht waren das aber auch Gewinner - und so beschloss ich, 100 Dollar zu investieren und mich in das Casino zu begeben. Ich hatte es auf die Roulettetische abgesehen. Das einzige Spiel was ich meine zu beherrschen.
Tagsüber ist der Mindesteinsatz 10$ und abends 25$. Um es kurz zu machen: Nach gefühlten 5 sec waren 70$ weg und ich bin mit dem restlichen Geld abgezogen.
Reich werden ist mir zu schwierig *schmoll*
Etwas geschockt war ich aber davon, was für Summen dort über die Tische gingen. Mit dem Mindesteinsatz hat sich kaum jemand aufgehalten.
Natürlich sind wir auch durch die Fremont Street gegangen. Eine Strasse, deren Dach aus einem riesigen LED-Display besteht wo in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden.
Ganz beeindruckend, wenn man es schafft, die Show ohne Migräne oder epileptischen Anfall zu überstehen.
Selbstverständlich sind wir auch über den "Strip" gegangen. Ich kann nicht mehr sehr viel darüber berichten. Es war voll, bunt, künstlich, laut und glitzernd - es war irgendwie zuviel input für mich und ich musste GöGa bitten, mich zurück zum Hotel zu bringen. Ich war fix und alle.
Deshalb finde ich Las Vegas doof. Es ist einfach nicht meine Welt und ich kann nicht hemmunglos mit dem Geld um mich werfen und Luxus geniessen - zu stark sind meine Erinnerungen an die Zeit, wo ich von Hartz IV leben musste.
Luxus sind für mich andere Dinge. Ich kam mir dort fremd und nicht zugehörig vor.
Heike 25.06.2007, 12.46
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Kommentare zu diesem Beitrag
Schon erstaunlich, wie unterschiedlich diese Stadt auf die Menschen wirkt. Für mich ist LV wie Disney World für Erwachsene und ich liebe es. Die ganzen Neonlichter, der Schnickschnack (Achterbahn durchs Hotel, Piratengefechte, Gondelfahrten uvm.), die Leute beobachten (Elvis lebt *ggg*) - das ist einfach Spaß und kostet nichts. Zum Gewinnen darf man natürlich nicht hinfahren, das wird eh nichts. Ich halte mich dann lieber 2 Std. lang mit 10$ am Videopoker fest. Und mehr als zwei Tage in Las Vegas muß nicht sein, dann wird's langweilig.
Nun bin ich allerdings auch ein abgehärteter Großstadtmensch und Lärm und Glitzer (Stichwort: Reeperbahn)gewohnt, vielleicht liegt's daran.
Liebe Grüße
Tina
vom 25.06.2007, 19.03
Wow, du hast das sehr gut beschrieben! Trotzdem musste ich Traenen lachen. Mein Sohn sagt, das er die LED-Show nicht einmal im TV anschauen kann, ohne das ihm schwindlig wird. Was ist HartzIV? Ich bin sicher, dass ich nie nach Las Vegas fliegen werde. Danke fuer deine Bestaettigung! ;o)
vom 25.06.2007, 13.36


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Schade, dass Du das nicht mochtest! Ich bin eigentlich überhaupt kein GlimmmerFlimmerFan - aber LV fand ich irre lustig! Wie ein riesiger Freizeitpark oder Rummel. Wir haben einen Teil unserer Flitterwochen dort verbracht und hatten eine Menge Spaß! Sonst bin ich aber auch eher der Landschaftsgucker und Gebäude/Kirchen-Besichtiger.
Deine Stola ist übrigens ein Traum! Sieht einfach umwerfend aus!
Liebe Grüße
Michaela
vom 27.06.2007, 10.38